Museum Katharinenhof Kranenburg

Zu Tisch mit Wilhelm Wagenfeld

Ein Formenschatz

vom Weimarer Bauhaus

bis zur WMF



Das Museum Katharinenhof Kranenburg zeigt noch bis zum 16.04.2015 eine umfangreiche Wagenfeld Ausstellung. Zu sehen sind Entwürfe aus Wagenfelds Gesamtschaffen, sowie wie einiger Skizzen und Versuchsmodelle - „[...] vom Weimarer Bauhaus bis zur WMF“. Der Großteil der Exponate stammen dabei aus der Privatsammlung R. Krolls, einem langjährigen Wagenfeld-Sammler.


Ausstellungsdauer: 19. Okt. 2014 bis 16. April 2015.


www.museumkatharinenhof.de


Fotos der Ausstellung können HIER eingesehen werden.

Neues Schloss Bad Muskau

Sonderausstellung

Das schönste Glas der Lausitz

Samstag 25. Oktober 2014 bis Mittwoch 31. Januar 2015,  täglich von 10 - 17 Uhr

(Dezember - Januar 10 - 16 Uhr)



In Fortsetzung der Wagenfeld-Ausstellung aus dem Jahr 2012 werden in der Sonderausstellung, die am 24. Oktober 2014 eröffnet wird, erstmals mehrere Glasgestalter mit einem umfangreichen Querschnitt ihrer Produkte gezeigt, die die Geschichte des Lausitzer Glases wesentlich mit beeinflussten. Neben Friedrich Bundtzen, Wunschnachfolger Wagenfelds bei den Oberlausitzer Glaswerken, Gründer und Leiter der Werkstatt für Glasgestaltung, setzten Erich Herzog, Manfred Schäfer, Brigitte Bundtzen und andere in den 1950er und 60er Jahren die Entwurfslinie der Moderne fort. Renommierte Entwerfer der DDR wie Horst Michel aus Weimar und Ilse Decho aus Leipzig/Halle entwarfen ebenfalls für die Glaswerke in der Lausitz.


Die Werkstatt für Glasgestaltung Weißwasser lieferte von 1950 bis 1968 nicht nur zahlreiche Entwürfe für andere Glashütten, sondern fertigte formschöne Gläser auch in Kleinserien. Die industrielle Großproduktion kam aus den Glaswerken in Bernsdorf, Döbern, Rietschen, Schwepnitz und Weißwasser, hier aus der Bärenhütte und den Oberlausitzer Glaswerken. Lausitzer Gläser konnten in den 1950er und 60er Jahren mühelos mit der internationalen Designentwicklung mithalten. Das zeigt die Ausstellung mit rund 400 Einzelgläsern.


Zahlreiche Leihgeber, wie das Stadtmuseum Cottbus, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, das Kulturhistorische Museum Görlitz, die Stiftung Moritzburg, Halle, das Grassimuseum Leipzig, die Staatlichen Museen Schwerin, das Glasmuseum Weißwasser sowie private Leihgaben von M. Schäfer, R. Hundro und H. Schade runden die Leihgaben aus den umfangreichen Privatsammlungen der Kuratoren der Ausstellung, Siegfried Kohlschmidt und Richard Anger, ab und machen so die Umsetzung der Ausstellungsidee erst möglich. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.


(Quelle Text und Abbildung Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau)


Zur Ausstellung gibt es einen begleitenden Katalog (Autoren Richard Anger und Sigfried Kohlschmidt).


WIlHELM WAGENFELD

Glas- und Porzellanobjekte der 1930er Jahre

Mittwoch 1. April 2015 bis Samstag

31. Oktober 2015



Eine Gemeinschaftsausstellung des Glasmuseums Boffzen und der Porzellanmanufaktur Fürstenberg.


Weitere Informationen unter:


www.glasmuseum-boffzen.de

www.fuerstenberg-porzellan.com


HIER DER FLYER ZUR AUSSTELLUNG



 

Neue Ausstellungsreihe ab April im Wilhelm Wagenfeld Haus:

„Sammlung 1: Wilhelm Wagenfeld und Jenaer Glas“ Freitag 17. April bis Sonntag 30. August 2015

Am 17. April startet eine neue Ausstellungsreihe, die Einblicke in die einzigartige Sammlung der Wilhelm Wagenfeld Stiftung gibt. „Sammlung 1: Wilhelm Wagenfeld und Jenaer Glas“ stellt Wagenfelds Entwurfstätigkeit für das Unternehmen Schott & Gen. vor. In den frühen 1930er Jahren wagte der ehemalige Bauhausschüler den Schritt in die Großindustrie und legt so den Grundstein für eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte.


Feuerfestes Glas war eine spektakuläre Neuheit und Wagenfeld entwickelte für die gläsernen Haushaltsgeräte die dazu passende Formensprache – ebenso modern wie zeitlos. Sein berühmtes Teeservice, die gläsernen Backschalen und Auflaufformen verkauften sich millionenfach. Bis heute gilt Jenaer Glas als Synonym für hitzebeständiges Glas und ist in fast jedem Haushalt zu finden.


Die Ausstellung zeigt nicht nur die vielfältige Produktpalette, die Wagenfeld in den 1930er Jahren für Schott und Gen. entwarf, sondern thematisiert auch den Zusammenhang von technischer Innovation, gesellschaftlichen Umbrüchen und formaler Entwicklung.


Führungen: Jeden 1. Sonntag im Monat, 13 Uhr und nach Voranmeldung unter T 0421 33 999 37 oder k.hager@wilhelm-wagenfeld-stiftung.de


Quelle: Wilhelm Wagenfeld Stiftung (Stand Juni 2015).

„Er nannte sich Formgeber“

Kalenderblatt des Deutschlandfunks

vom 29. Mai 2015


Der Deutschlandfunk widmete sein Kalenderblatt vom 28. Mai 2015 Wilhelm Wagenfeld, welcher an diesem Tag vor 25 Jahren in Stuttgart gestorben ist. 


Hier nachzulesen

Glasmuseum Weißwasser

Prof. Wilhelm Wagenfeld, sein Schaffen und Wirken in Weißwasser


Sonderausstellung anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Weißwasser

16. April 2016 bis 15. November 2016


Die Stadt Weißwasser hat mit einem Festakt am 15. April 2016 Wilhelm Wagenfeld posthum die Ehrenbürgerwürde der Stadt verliehen. Die Urkunde wurde von Wagenfelds Tochter Meike Noll-Wagenfeld entgegengenommen.


Das Glasmuseum Weißwasser widmet aus diesem Anlass seine aktuelle Sonderausstellung dem Wirken Wagenfelds für die Vereinigte Lausitzer Glaswerke A.-G, Weißwasser (VLG). Gezeigt werden hauptsächlich Neuerwerbungen der letzten Jahre, welche die ständige Ausstellung im Obergeschoss des Museums ergänzen.

Unter den Exponaten befinden sich auch originale Holzformen von Wagenfeld Entwürfen der VLG.


www.glasmuseum-weißwasser.de


Stiftung Simonshof Museum für Gestaltung

Wilhelm Wagenfeld (1900 - 1990) Industrieformen aus 6 Jahrzehnten.

Ausstellung vom 10. August bis 26. Oktober



Die Stiftung Simonshof in Gleisweiler zeigt noch bis zum 26. Oktober eine kleine Ausstellung über Wilhelm Wagenfeld, welche durch die Wilhelm Wagenfeld Stiftung in Bremen mit Leihgaben unterstützt wird. Trotz der geringen Anzahl an Exponaten findet sich so manche Rarität. Zu sehen sind original Entwürfe aus der Staatlichen Bauhochschule Weimar, wie beispielsweise eine Teebüchse (WV 16) oder ein Teewärmer (WV 18) oder auch Arbeiten für die Vereinigten Lausitzer Glaswerke AG in Weißwasser.

Die unmittelbar umliegende Landschaft lädt zu weiteren Erkundungen ein.




www.simonshof.com

Neues Werkverzeichnis durch die Wilhelm Wagenfeld Stiftung herausgegeben:



Zeitgemäß und zeitbeständig. Industrieformen von Wilhelm Wagenfeld. Band 2.




Die Entwurfstätigkeit von Wilhelm Wagenfeld an Bauhaus und Bauhochschule in Weimar, die beratende Tätigkeit für Heimarbeit Thüringer Wald und die Entwürfe für die Firmen Schott & Gen, Jena und Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG, Weißwasser O.L. sind Gegenstand der im März 2013 von der Wilhelm Wagenfeld Stiftung, Bremen herausgegebenen Publikation. In die einzelnen Schaffensperioden leiten Texte von Helmut Hannes, Beate Manske und Walter Scheiffele ein. 

Die Systematik des neuen Bandes entspricht der des 1997 erschienenen Werkverzeichnisses zu Wagenfeld’s Entwürfen für die Württembergische Metallwarenfabrik AG (WMF) - jeder Entwurf ist fotografisch dokumentiert. 

Der bereits seit mehreren Jahren angekündigte Band wurde in Fachkreisen mit Spannung erwartet. Die bisherige Gesamtdarstellung  Wagenfeld’s Œuvres, welches bis dato nur in Silhouettenzeichnungen nach dem Kölner Katalog von 1973 vorliegt, ist bekannterweise mit Fehlern behaftet und weist Lücken auf. Die vorliegende Publikation behebt diese Mängel  leider nur teilweise; in einigen Fällen werden sogar «neue» Fehler hinzugefügt.

So orientiert sich das Verzeichnis der Entwürfe für die Vereinigten Lausitzer Glaswerke AG beispielsweise an den oft fehlerhaften Produktkategorien wie sie im Gesamtwerkverzeichnis zu finden sind und fügt hier sogar «weitere» Falschangaben hinzu (Beispiele: WV 82.01 kein Tiefschliff-Glas, die Angaben „i.d.R. plangeschliffen …[...]“ sind zum Teil unzutreffend

usw.). Weiter ist die Abbildungsqualität einzelner Entwürfe leider so schlecht, dass die Heranziehung bzw. der Vergleich mit der entsprechenden Zeichnung aus dem Kölner Katalog angeraten ist (Beispiele: WV 86 und 87 oder Trinkgläser Schliffe usw.). Auch sind Angaben zu einzelnen Entwürfen einfach falsch oder unkorrekt (Beispiele: WV  4 Angabe „Einzelstücke“ ist falsch [weiteres vollständiges Exemplar in Messing, teilweise versilbert aus der Provenienz Hanna Lindemann bekannt]; WV 19.01 Angabe „Kleinserie oder Einzelstück“ unzutreffend [Siehe Das andere Bauhaus S. 114] usw.). Die hier aufgeführten Mängel sind erstaunlich und ärgerlich. Es gilt als sicher, dass man noch so manchen unentdeckten Entwurf, so manche Farbvariante oder so manche Ungewissheit entdeckt bzw. hätte klären können, hätte man bekannte Sammlungen (öffentliche wie auch private) mehr zu Rate gezogen. 

Dennoch kann der Band mit Neuigkeiten punkten, welche den einzelnen Begleittexten zu entnehmen sind (vgl. Textbeiträge von Beate Manske) und natürlich hat auch der eine oder andere bisher undokumentierte Entwurf Einzug in das Verzeichnis gefunden.


Details:

Zeitgemäß und zeitbeständig. Industrieformen von Wilhelm Wagenfeld, 2.

292 Seiten; Hausschild Verlag, Bremen 2013.

ISBN-10:  3897574829

ISBN-13: 978-3897574823


Neues Schloss Bad Muskau

Sonderausstellung

Wilhelm Wagenfeld in Weißwasser


Samstag 12. Mai bis Mittwoch 31. Oktober 2012,  täglich von 10 - 18 Uhr,

Eröffnung Freitag 11. Mai 2012.



Das frisch renovierte Schloss im Fürst Pückler Park Bad Muskau widmet seine erste Sonderausstellung dem Schaffen von Wilhelm Wagenfeld und zeigt hierzu Entwürfe seiner verschiedenen Schaffensperioden mit dem Schwerpunkt auf seine Arbeiten für die Vereinigten Lausitzer Glaswerke. Wagenfeld, der in den 30er Jahren im nahegelegenen Weißwasser für die VLG Entwürfe zeichnete zog es oft in den Muskauer Park um dort dem  Alltagsleben zu entkommen.

Die Ausstellung zeigt einige Rarissima wie beispielsweise Wagenfelds Apfelreibe aus Pressglas oder eine Glasscheibe nach einem Entwurf von Charles Crodel, welche Ende der 30er Jahren die Direktorenvilla von Dr. Bruno Kindt schmückte und erstmals öffentlich zu sehen ist. Gezeigt werden auch Arbeiten der VLG/OLG vor und nach Wagenfelds Zeit in Weißwasser. Darunter sind insbesondere Entwürfe von Friedrich Buntzen, Horst Gramß, Ilse Decho oder Horst Michel hervorzuheben.

Abgerundet wird die Ausstellung mit einem „Wagenfeld-Kino“ mit historischen Filmen von Schott, WMF und der  Deutschen Wochenschau.

Eine schöne und gelungene Ausstellung.


http://www.muskauer-park.de/



Die Dresdner Filmproduktionsfirma artgenossen.tv hat über die Muskauer Ausstellung einen kleinen Filmbeitrag erstellt. Zu sehen ist dieser unter:


http://vimeo.com/45383667




GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig

Ständige Ausstellung - Jugendstil bis Gegenwart


Am 4. März 2012 wurde die neue ständige Ausstellung Jugendstil bis Gegenwart im GRASSI Museum für Angewandte Kunst feierlich eröffnet. Unter den Exponaten befinden sich unter anderem zahlreiche Wagenfeld Entwürfe wie beispielsweise aus der Weimarer Bauhochschule oder dem Jenaer Glas Werk Schott und Genossen. Ein Highlight der gesamten Ausstellung stellen sicher die bestückten rekonstruierten Ausstellungsmöbel der Vereinigten Lausitzer Glaswerke nach einem Entwurf von Lilly Reich dar, welche 1936 das erste Mal parallel zur GRASSI Messe gezeigt wurden. Die Originale fielen 1943 einem Bombenangriff zum Opfer.

Durch systematische Neuankäufe originaler Entwürfe ist es nun möglich den GRASSI Stand der VLG in beeindruckender Weise neu zu erleben. Darunter befinden sich Entwürfe von Charles Crodel, Wilhelm  Görtler, Josef Hoffmann und Wilhelm Wagenfeld.


Rekonstruktion der Möbel: Justus A. Binroth.



Zur Ausstellung wurde ein Führer herausgegeben, welcher im Passage-Verlag erschienen ist (ISBN: 978-3-938543-88-7).

Weiter erschien ein Faltblatt über den Grassi-messestand der VLG.

Weiterwirken in die Zeit hinein

Ausstellung zum 111. Geburtstag von Wilhelm Wagenfeld


Freitag, 24. Juni bis Sonntag, 30. Oktober 2011, täglich 10 bis 18 Uhr

Eröffnung am Donnerstag, 23. Juni 2011



Das Bauhaus Dessau zeigt sein Werk in einer großen Ausstellung, die zuvor in Wagenfelds Geburtsstadt Bremen zu sehen war und ab Juni 2011 den Dessauer Bauhaussommer begleiten wird.

Wilhelm Wagenfeld ist einer der bedeutendsten deutschen Industriedesigner. Und einer der faszinierendsten Bauhäusler dazu. Konsequent wie kein Zweiter setzte er die Grundidee des Bauhauses in seiner Arbeit um: nie fixiert auf „seine“ Entwurfsidee, sondern stets vom Blick auf den Nutzen für den Käufer geleitet. Auch das mag ein Grund für die Langlebigkeit von Wagenfelds Serien sein, denen der seltene Spagat zwischen Museumsvitrine und Schaufenster, zwischen Kunstwerk und Serienprodukt, zwischen Signatur und Preisschild so selbstverständlich gelingt. Die Produkte Wagenfelds sind heute Klassiker, ob es sich nun um die berühmte Bauhausleuchte, die Salz- und Pfefferstreuer „Max und Moritz“ (WMF) oder sein Jenaer Teeservice handelt. Doch es sind vor allem seine Herangehensweise und seine Grundprinzipien, die Wagenfelds Arbeit so aktuell machen. In seinen Produkten – für die Serie, für den Menschen, für den Alltag gemacht – scheint die Frage nach der kulturellen und sozialen Relevanz von Industrieerzeugnissen tatsächlich beantwortet.

Erstmalig können die Besucher der Dessauer Ausstellung das beeindruckende Werk Wagenfelds in all seinen Facetten erleben: von der ersten Skizze bis zur ausgefeilten Werbung, vom ikonischen Objekt bis zur Verpackung. Ein Querschnitt aus der bedeutenden Sammlung der Bremer Wilhelm Wagenfeld Stiftung versammelt wertvolle Originale und Entwürfe, aber auch Zeugnisse aus seinem Leben – Briefe, Fotografien, Urkunden.

(Quelle: Bauhaus Dessau)



www.bauhaus-dessau.de


www.wilhelm-wagenfeld.de

Diese Abbildung wurde dem Prospekt  Grassimessestand der Vereinigten Lausitzer Glaswerke (VLG), bestückt mit VLG-Rautengläsern nach Entwürfen von Wilhelm Wagenfeld entnommen.

Wilhelm Wagenfeld -

Der Mensch und sein Wirken

Ausstellung im Kunstkabinett der WMF Fischhalle in Geislingen (Steige)


Mittwoch 30. November 2011 bis Samstag

  1. 3.März 2012, Montag bis Samstag 10 - 18 Uhr

Eröffnung Dienstag 29. November 2011



Das Kunstkabinett in der WMF Fischhalle zeigt eine kleine Werkschau über den Entwerfer Wilhelm Wagenfeld. Die Ausstellung zeigt exemplarisch Entwürfe aus Wagenfelds verschiedenen Schaffensperioden wie dem Bauhaus und der Bauhochschule (Reproduktionen), Jenaer Glas, VLG, Lindner, Brunnquell, WMF, Peill & Putzler, Buchsteiner, Fürstenberg und Rosenthal. Darunter sind Raritäten wie beispielsweise eine Emaille Schüssel für die Firma Baumann aus den 50er Jahren oder eine schwere dickwandige Repräsentationsvase München der VLG aus den 30er Jahren.

Ebenso  werden frühe Zeichnungen und Drucke (Reproduktionen) und eine silberne Monstranz (Reproduktion) aus Wagenfelds Hanauer Zeit gezeigt.

Durch private Fotographien erhält der Besucher auch einen persönlichen Einblick in die Person Wilhelm Wagenfeld.

Die sorgsam ausgewählten Ausstellungsstücke stammen aus der privaten Sammlung des Ehepaars Beate und Heinz Scheiffele, welche auch schon die Ausstellungen in Geislingen und Darmstadt vor einigen Jahren betreut haben.


Die Ausstellung stellt eine schöne Ergänzung zu den Ausstellungen in Bremen (2010) und Dessau (2011) dar, welche durch die Wilhelm Wagenfeld Stiftung in Bremen realisiert wurden.



http://www.fischhalle.wmf.de/index.php/kunstkabinett

Wilhelm Wagenfeld Austellung im Museum für Gestaltung Zürich bei Design+Design

vom 6.-7. November 2010


In diesem Jahr präsentiert Design+Design gleich mehrere spannende Sonderaustellungen. Ein Fokus liegt auf dem Designer Wilhelm Wagenfeld (1900-1990). Dies wurde unter anderem möglich durch die Unterstützung von Frau Meike Noll-Wagenfeld, Tochter von Wilhelm Wagenfeld, welche  sich persönlich für das Projekt und die Ausstellung engagiert hat. „Der Bauhausschüler und Lehrer  Wagenfeld zählt zu den bedeutend-sten Pionieren der industriellen Produkt-Gestaltung in Deutschland“, so Joan Billing, „ seine Werke haben  auch  heute nichts an Aktualität verloren, was uns dazu bewogen hat, einige seiner Design-Highlights wie die Pfeffer- und Salzstreuer „Max+Moritz“, die berühmte Butter-dose und die eleganten Eierbecher in der Ausstellung zu zeigen.“ Diese zeitlosen Designikonen können zudem vor Ort im eigens eingerichteten POP-UP-SHOP gekauft werden. In der Ausstellungshalle des Museum für Gestaltung Zürich werden u.a. Exponate und  Unikate  aus der  privaten  Sammlung  von Christoph Wowarra und Gustav Zang gezeigt, sowie Wagenfeldarbeiten und Entwürfe der 20er bis 60er Jahren. Die kleine Zeitreise gibt einen interessanten Einblick in das Schaffen von Wilhelm Wagenfeld.


Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog (ca.70 Seiten inklusive vieler Abbildungen) der dem Leser den Einblick in Wagenfelds Werk und seiner Philosophie ermöglicht. Hierzu konnten unter anderem namenhafte Autoren wie Dr. Carlo Burschel, Prof. Arthur Rüegg und Prof. Dr. Walter Scheiffele gewonnen werden.


Ein spannendes Feature - Die Dinge um Uns - über W. Wagenfeld ergänzt die Ausstellung.



mehr Informationen auch unter :


www.designunddesign.ch


www.die-dinge-um-uns.de

Glasmuseum Weißwasser


Katalog Wilhelm Wagenfeld


Anlässlich der posthumen Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Weißwasser an Wilhelm Wagenfeld am 15. April 2016 und einer Sonderausstellung zu Wilhelm Wagenfeld hat das Glasmuseum Weißwasser Ende des Jahres 2016 einen Katalog herausgegeben. Darin enthalten sind Beiträge von Dr. Walter Scheiffele und Christoph Wowarra. Eine bebilderte Auflistung im hinteren Katalogteil gibt darüber hinaus Auskunft über den Großteil der in der Sammlung des Glasmuseum Weißwassers befindenden Rautengläsern.


Der Katalog kann direkt über das Glasmuseum Weißwasser bezogen werden.


www.glasmuseum-weißwasser.de


GRASSI–Museum


Ausstellung und Tagung


Das GRASSI–Museum für angewandte Kunst Leipzig zeigt vom 31. März 2017 bis zum 2. Juli 2017 eine kleine Ausstellung über den deutschen Auftritt auf der Weltausstellung – Paris 1937. Gezeigt werden Exponate aus dem Bereich der angewandten Künste, welche seinerzeit in Paris gezeigt wurden.

Daüberhinaus findet vom 25. – 26. Juni 2017 eine Tagung zum Thema Formgebung im Nationalsozialismus an der Universität Leipzig und dem GRASSI–Museum statt. Die Ausstellung und die Tagung sind ein gemeinsames Projekt des kunsthistorischen Instituts der Universität Leipzig und des GRASSI–Museum für angewandte Kunst Leipzig.


Flyer.pdf


Call of papers




TIPP IN EIGENER SACHE


„Einzelstück oder Massenware?“


Sonderausstellung im Werkbundarchiv – Museum der Dinge Berlin 4. April bis 19. August 2019



Technische Form, Maschinenform, Zweckform, Form ohne Ornament – die Frage nach der Form prägt die programmatischen Auseinandersetzungen im Kontext von Werkbund und Bauhaus.


Welche Form wird als modern verstanden? Welche Rolle spielt dabei die Forderung nach einem neuen Stil? In welchem Verhältnis steht die Formgestaltung zu den Produktionsbedingungen? Welche formalen Eigenschaften hat das handwerkliche oder künstlerische Einzelstück und welche die industrielle Massenware? 


Im zweiten Projekt der Ausstellungsreihe  »111/99« mit dem Titel »Einzelstück oder Massenware?« wird an ausgewählten Objekten und Dokumenten das Ringen um ein Konzept der modernen Gestaltung im frühen 20. Jahrhundert anschaulich gemacht. In den zeitgenössischen Äußerungen zur Entwurfspraxis und der Produktion von Alltagsdingen ist ein Changieren zwischen dem Gefühl von Bedrohung durch die technischen Entwicklungen und einer Technikbegeisterung erkennbar, eine Zerrissenheit zwischen dem Wunsch nach individuellem Ausdruck und der Notwendigkeit die Bedürfnisse von Massen zu befriedigen, eine Unentschiedenheit zwischen dem Ideal einer vereinheitlichenden Formgestaltung und der Angst vor Gleichmacherei. 


Ausstellungs-Flyer


Kuratoren der Sonderausstellung  Renate Flagmeier

und Christoph Wowarra.


www.museumderdinge.de


(Quelle von Text und Flyer: Werkbundarchiv – Museum der Dinge)


Wilhelm Wagenfeld-Stiftung, Bremen      Ausstellung „Wilhelm Wagenfeld: Leuchten.“

24. Mai 2019 bis 23. Februar 2020

Wilhelm Wagenfeld: Leuchten widmet sich im Rahmen des 100-jährigen Bauhausjubiläums den Leuchtenentwürfen Wilhelm Wagenfelds. Im Zentrum steht seine berühmte Tischleuchte von 1924, die wie kaum ein anderes Objekt mit dem Bauhaus verbunden wird. Die Ausstellung verfolgt, wie sich die Bauhausidee in den 1950er- bis 1970er-Jahren im Werk Wagenfelds weiterentwickelt.

Führt er das Bauhaus-Projekt fort oder erarbeitet er ganz neue Ansätze? Zeitgenössische Leuchtentwürfe erweitern den Blick und zeigen, wie heutige DesignerInnen an Wagenfelds OEuvre anknüpfen.




Quelle: Wilhelm Wagenfeld Stiftung

(Stand Januar 2020).